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Aktuelles

Projekttag am 15.07.2011

Der Projekttag der studentischen Projekte des FB3 findet dieses Jahr am 15.07.2011 statt. Alle Stände befinden sich in der ersten Etage des MZH der Universität Bremen. Der Zeitraum, in dem die Stände zu einem Smalltalk einladen, ist 9-16 Uhr.
Das Projekt SAHARA wird an seinem Stand einen Demonstrator aufführen, der bereits in einem Szenario beschrieben ist. (Szenario 1)

 

SAHARA

Ziel des Projektes SAHARA ist es, die Architekturideen, die das Internet und vor allem das World-Wide Web so erfolgreich gemacht haben, im Bereich von Anwendungen in Wireless Sensor Networks (WSN) umzusetzen. Eine wichtige Rolle spielt dabei Representational State Transfer (REST), ein Architekturstil, der es ermöglicht hat, das Web auf hunderte Millionen von Knoten hochzuskalieren.
Durch die Anbindung von Sensorknoten ans Internet entsteht das Internet of Things, welches zur Vervielfachung der Nodeanzahl im Internet führen wird.
Dies ist aufgrund des Adressenbedarfs nur durch Verwendung von IPv6 als Vermittlungsprotokoll zu realisieren.

Mit Contiki steht uns ein Betriebssystem speziell für diesen Anwendungsbereich zur Verfügung, welches IPv6 Support gleich mitbringt und auf unseren Hardwareknoten, den Redwire Econotags, lauffähig ist.
Basierend auf dem Constrained Application Protocol (CoAP), ein schlankes, an HTTP orientiertes Anwendungsprotokoll für Maschine-to-Maschine Kommunikation, entwickeln wir eigene Anwendungen und Szenarien, die weitestgehend im Heimautomatisierungsbereich einzuordnen sind.
Die bzgl. der Rechenleistung und Speicherkapazität eingeschränkten Hardwareknoten erfordern in jedem Bereich sehr kleine Implementierungen, um mit dem Speicherplatz auszukommen und möglichst energieeffizient arbeiten zu können. Die Knoten arbeiten meist batteriebetrieben und kommunizieren über den Funkstandard IEEE 802.15.4.

Im Speziellen konzentrieren wir uns bei Entwicklung mit Contiki auf Security und die Frage: Wie können Vertraulichkeit, Integrität und Authentizität sinnvoll in WSNs sichergestellt werden und auf welcher Protokollebene lässt sich dort am besten ansetzen? Des Weiteren beschäftigen wir uns mit Pairing von Knoten und dem Konfigurationsaustausch, d.h., wie schaffen wir es einen neuen, unkonfigurierten Knoten in ein bestehendes Netz zu integrieren und ihm eine Aufgabe zu geben.
Neben der Arbeit mit den Hardwareknoten untersuchen wir auch das Verhalten von WSNs und unseren Anwendungen im Simulationstool COOJA, das mit Contiki ausgeliefert wird.
Zusammenfassend wird im Projekt gezeigt, dass der Ansatz, Web-ähnliche Technologien auch für Sensor-/Aktorknoten zu verwenden, funktioniert.

(Teile von Carsten Bormann)

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