AG Hardware

Die Arbeitsgruppe Hardware ist eine der drei Hauptarbeitsgruppen des Projekts SAHARA und besteht aus fünf Personen, die verteilt Bachelor-, Master- oder Diplomstudenten sind. Wir beschäftigen uns in dieser Teilgruppe mit der Bereitstellung eines Sensornetzes, das mit der AG Backend kommunizieren soll. Um ein solches Netz zu entwickeln, müssen sowohl Sensoren als auch Aktoren miteinander vernetzt werden, um auf eintreffende Ereignisse, die von den entsprechenden Sensoren ermittelt werden, autonom zu reagieren. Desweiteren soll eine Ansteuerung über das Backend von außerhalb möglich sein. Dazu muss jeder Knoten im Netz eine eigene IPv6-Adresse besitzen, was durch den Standard 6LoWPAN ermöglicht wird. Der Zugriff auf das Internet wird nicht von jedem Netzteilnehmer möglich sein, sondern wird durch sog. Edge Router im Netz ermöglicht. Um die Anzahl der Teilnehmer beliebig hoch zu skalieren, wird ein eigenes Protokoll entworfen.

Um möglichst schnelle Erfolge zu erzielen, hat sich die Arbeitsgruppe in zwei Untergruppen aufgeteilt. Die erste Untergruppe beschäftigt sich sowohl mit der Ansteuerung der Sensoren, als auch mit der Beschaffung neuer Hardware. Anfangs haben wir mit Sensinode NanoSensors entwickelt, die von der Uni Bremen, bzw. der AG Rechnernetze, bereitgestellt wurden. Nachdem Finden mehrerer Sponsoren ist mittlerweile auch plattformübergreifendes Entwickeln möglich. Um die meist mitgelieferte Firmware zu bauen, müssen entsprechende Toolchains eingerichtet werden, oder ggf. mit eigenem C/C++-Code ergänzt werden.

Die zweite Untergruppe (“Funkstrecke”) arbeitet an der Netzkommunikation. Betätigungsfelder sind z. B. die Kommunikation per IEEE 802.15.4, die u. a. von der Sensinode-Hardware verwendet wird. Weiterhin beschäftigt sich die Untergruppe damit, wie IP-Kommunikation im Betriebssystem unserer Wahl, Contiki, abläuft und implementiert wird. Dazu wird sowohl mit den native- und minimal-net-Umgebungen, als auch mit der Contiki-internen Simulationsumgebung COOJA gearbeitet, um hardwareunabhängig Contiki-Code entwickeln zu können.

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